Die Kriminalgeschichte ist nicht mehr aus der Unterhaltungsliteratur weg zu denken und das nicht erst seit Sir Arthur Conan Doyle im späten 19. Jhd. den berühmtesten Detektiv aller Zeiten erschaffen hat, Sherlock Holmes.Jeder Krimifan kennt das Gefühl, das einen das Buch nicht mehr aus der Hand legen lässt. Diese aufkeimende Spannung, das Mitdenken und der leise Schauer, der dann schon mal den Rücken entlang läuft - alles Elemente, die kein Leser missen möchte. Schließlich kann es kaum eine bessere Entspannung geben, als einmal in die Abgründe der menschlichen Existenz zu blicken, sich mit der verbrecherischen Seite des Menschen zu verbünden und dabei doch ein unbescholtener Bürger zu bleiben. Es ist einfach herrlich öfter mal die Seiten zu wechseln und insgeheim Dinge im Kopfkino tun zu können, die im eigenen realen Leben einfach undenkbar wären. Ob es sich dabei um Verbrechen aus Leidenschaft oder die unanständigen Geschäfte in Politik und Hochfinanz handelt, immer wieder greift man zu den Büchern, die einen am schnellsten den Zutritt in diese andere Welt ermöglichen. Spannung, Action und der berühmte Nervenkitzel - es sind Eigenschaften die nicht nur das Kino für sich in Anspruch nehmen kann. Aber es ist manchmal schon erstaunlich, wie Bücher ihren Weg ins Kino geschafft haben. Nicht selten reicht eine Verfilmung bei weitem nicht an die Eindringlichkeit und Lebendigkeit des geschriebenen Wortes heran.